Geschichte

Die St. Josefs Indianerschule befindet sich im Besitz der nordamerikanischen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester. Die St. Josefs Indianerschule wurde 1927 von dem deutschen Pater Heinrich Hogebach, einem Herz-Jesu-Priester, gegründet.

Als 1927 katholische deutsche Priester in die USA reisten, trafen sie in Süddakota auf eine trockene, öde und raue Landschaft. Doch sie trafen auch auf das wundervolle Volk der Lakota-Indianer, deren Leben bedauerlicherweise von Armut, Isolation und allgemeiner Verzweiflung beherrscht war. Aus dieser Not heraus entstand die St. Josefs Indianerschule in dem Bestreben, dem Volk der Lakota-Indianer Möglichkeiten zu bieten, ein gutes und sinnvolles Leben zu führen.

Über 90 Jahre später ist die St. Josefs Indianerschule diesem Ziel schon sehr viel nähergekommen, aber es besteht weiterhin großer Bedarf.

Das St. Josefs Indianer Hilfswerk

Das St. Josefs Indianer Hilfswerk e.V. wurde 2002 in Deutschland gegründet.

Zweck des Vereins ist Unterstützung und Förderung bedürftiger Lakota-Indianer, sowie die Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung junger Lakota-Indianer im Hinblick auf Bildung, Erziehung und Völkerverständigung durch die St. Joseph’s Indian School, Chamberlain, Süddakota.

Die Unterstützung des St. Josefs Indianer Hilfswerks e.V. in Deutschland hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Lakota-Indianerkinder der St. Joseph’s Indian School und deren Familien in Süddakota, USA. Die deutsche Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester unterstützt dieses Projekt und die Spendensammlung in vollem Umfang.